Großdemonstration gegen #Mietenwahnsinn am 6.4, 12 Uhr, am Alexanderplatz


3. April 2019: 25.000 Menschen kamen im letzten Jahr zur Mietenwahnsinn-Demonstration. Dieses Jahr unterstützen schon 263 Gruppen den Aufruf zur Demonstration. In den letzten Tagen gab es dutzende Aktionen in Vorbereitung auf die Demonstration und in der ganzen Stadt hängen Plakate. Dieses Jahr wird es außerdem in 18 weiteren deutschen und 13 europäischen Städten Demonstrationen und Aktionen geben. Denn der Mietenwahnsinn betrifft alle.

Die Demonstration startet am Samstag, den 6.4, um 12 Uhr am Alexanderplatz mit einer Auftaktgebung, geht über Karl-Marx-Allee und Warschauer Straße zum Schlesischen Tor und endet vor der Arena in Treptow. Dort findet zeitgleich eine Immobilienmesse statt, wo mit Wohnungen gehandelt wird. Es gibt verschiedene Blöcke auf der Demonstration: Jugendblock, Raveblock, Kunstblock und die #interkiezionale. Auf der Demonstration startet die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“.

Susanne Schmidt vom Demobündnis meint: „In Berlin explodieren die Mieten. Immer mehr Menschen stehen mit dem Rücken zur Wand. Aber die Mieterinnen und Mieter wehren sich gemeinsam. Die Nachbarschaft unterstützt solidarisch bedrohte Läden und Hausgemeinschaften kämpfen gegen den Verkauf ihrer Häuser.“

Am 6.4 wird es außerdem Demonstrationen und Aktionen in Bochum, Dresden, Eberswalde, Frankfurt, Jena, Mannheim, Stuttgart, Amsterdam, Barcelona, Brüssel, Budapest, Cluj, Lissabon, Paris und weiteren Städten geben. Die Immobilienkonzerne sind international vernetzt. Nun bildet sich auch eine gemeinsame, europäische Vernetzung der Mieterinnen und Mieter.

Susanne Schmid sagt: „Wir wollen, dass Berlin zunehmend unattraktiv für Immobilieninvestoren wird. Das Kapital verteuert die bestehenden Wohnungen, kauft die wenigen leeren Grundstücke zu horrenden Preisen und erschwert das Leben in Berlin. Investoren sollten sich in Zukunft zweimal überlegen, in Berlin Wohnungen zu kaufen. Denn hier gibt es Ärger. Aber es braucht auch eine strukturelle Antwort auf die Wohnungskrise in ganz Deutschland. Es ist klar: der Wohnungsmarkt muss dringend zurückgedrängt werden. Wohnen darf keine Ware sein.“

Weitere Informationen zum Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn sowie Demonstrationsaufruf, Route usw. unter https://mietenwahnsinn.info