VeDRA – Panel bei der Cologne Conference


1.Sept. 2015: „Wir können auch anders“ – Erzähltraditionen im deutschen Film zwischen gestern und morgen

VeDRA und VDD veranstalten auf der Cologne Conference das Panel „Wir können auch anders“ – Erzähltraditionen im deutschen Film zwischen gestern und morgen.

Italienischen Film kennen wir. Französischen sowieso. Mit dem amerikanischen Film sind wir aufgewachsen. Aber wodurch zeichnet sich der Deutsche Film aus? Sein wichtigster Bestandteil: Das Lamento. Zu stromlinienförmig sei er, glanzlos oder albern und eigentlich ohne rechte Identität. Woran liegt das? Wäre es nicht an der Zeit für einen selbstbewussten Blick auf die eigene Kinogeschichte?

Im Rahmen eines Podiumstages soll ein Streifzug durch die Epochen des deutschen Films ab 1945 das Typische, Erfolgreiche, aber auch das Versteckte und Vergessene aufspüren und Chancen und Potenziale für die Stoffentwicklung der Zukunft aufdecken. Dominik Graf wird Ausschnitte seines aktuellen Dokumentarfilms „Verfluchte Liebe Deutscher Film“ (Co-Regie: Johannes Sievert) zeigen. Weitere Gäste sind Rainer Knepperges („Die Qereinsteigerinnen“ – angefragt), Roland Zag (Filmdramaturg, VeDRA) Roger Fritz („Mädchen Mädchen“), Doris Dörrie („Männer“, „Kirschblüten – Hanami“ – angefragt), Dietrich Brüggemann („Heil“), Adolf Winkelmann („Die Abfahrer“, „Eine einzige Tablette“), Susan Vahabzadeh (Süddeutsche Zeitung), Dennis Todorovic („Schwester Weiss“) und Gebhard Henke (Leiter Fernsehfilm im WDR).

Moderieren werden Dietrich Leder (Medienjournalist), Markus Seibert (Drehbuchautor, VDD) und Nicole Kellerhals (Filmdramaturgin, VeDRA)

Die Veranstaltung heißt:
„Wir können auch anders!“
Erzähltraditionen im deutschen Film zwischen gestern und morgen

Eine Veranstaltung von VeDRA (Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V.) und VDD (Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V.) im Rahmen der Cologne Conference (25.9. bis 1.10.2015)

Am Montag, 28. September, 10:00 bis 18.00 Uhr im Filmforum NRW, Köln

Abgerundet wird der Tag um 19:30 Uhr mit der Filmvorführung von „Mädchen Mädchen“ (Regie: Roger Fritz, D 1967, mit Helga Anders, Jürgen Jung, Hellmut Lange, Klaus Löwitsch). Im Anschluss Filmgespräch mit Roger Fritz.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Landesregierung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln und unterstützt von der ifs internationale filmschule Köln.