Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes


19. Januar 2017: Deutschlandpremiere auf der diesjährigen Berlinale

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes (Deutschland, 2017) ist eine politische Komödie mit magischen Wendungen. Der zweite Langfilm des Regisseurs Julian Radlmaier, der auch die Hauptrolle spielt, feiert seine Deutschlandpremiere auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion Perspektive Deutsches Kino. Als Weltpremiere wird der Film zuvor bereits auf dem International Film Festival Rotterdam (IFFR) in der Bright Future Award Competition präsentiert.

Die Berlinale lädt zu einer vorgezogenen Pressevorführung ein, auf die wir gerne hinweisen möchten.

Pressevorführung der Sektion Perspektive Deutsches Kino der Berlinale 2017
20.
Januar 2017, 10:00 Uhr, Arsenal, Saal 2, Filmhaus am Potsdamer Platz

Zugang zur Pressevorführung erhalten Sie ausschließlich mit Ihrem Berlinale Akkreditierungsnachweis.

Regie: Julian Radlmaier
Deutschland, 2017, 99 Minuten

Der Film
Ein bürgerlicher Windhund gesteht, wie er vom Filmemacher zum Vierbeiner wurde: Weil er gerade keine Förderung bekommt, sieht JULIAN sich gezwungen, einen Job als Erntehelfer anzunehmen. Als er der jungen Kanadierin CAMILLE weismacht, es handele sich dabei um die Recherche für einen kommunistischen Märchenfilm, in dem sie die Hauptrolle spielen soll, will sie ihn begleiten und Julian spinnt romantische Fantasien. So landen die beiden in der trügerischen Idylle einer ausbeuterischen Apfelplantage.

Für Julian wird es zunehmend schwieriger, den kommunistischen Filmemacher zu performen, außerdem kommt ihm ein Vorzeigearbeiter mit amerikanischen Träumen in die Quere, ein stummer Mönch mit magischen Kräften und einem Sprung in der Schüssel tritt auf, die Plantagenbesitzerin wird versehentlich getötet und eine versuchte Revolution endet in Ratlosigkeit. Da kommen die Spatzen in den Bäumen mit einem unerhörten Plan…

Der Regisseur
Julian Radlmaier studierte Regie an der dffb, arbeitete als persönlicher Assistent von Werner Schroeter und hat verschiedene filmtheoretische Schriften des französischen Philosophen Jacques Rancière übersetzt und herausgegeben. Sein in Oberhausen uraufgeführter Kurzfilm Ein Gespenst geht um in Europa erhielt Preis der deutschen Filmkritik 2013. Sein nächster Film Ein proletarisches Wintermärchen (2014) wurde weltweit auf renommierten Festivals wie Rotterdam oder der Viennale gezeigt und gewann Preise in Mexico (FICUNAM) und Brasilien (Olhar de Cinema). Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes ist sein Abschlussfilm an der dffb.

Der Regisseur steht während der Berlinale für Interviews zur Verfügung.

Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes ist eine Faktura Film Produktion in Ko-Produktion mit DFFB und RBB, gefördert aus Mitteln des Medienboard Berlin-Brandenburg und der Nordmedia Mediengesellschaft Bremen / Niedersachsen.