Berlinale 2017: For Ahkeem

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For Ahkeem

Festivalpresse, International und Deutsch
Berlinale 2017, Forum

Der Film wird seine Weltpremiere bei den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin in der Sektion Forum feiern.

For Ahkeem erzählt die Geschichte der 17jährigen Daje Shelton, einem schwarzen Mädchen aus North St. Louis. Die Dreharbeiten begannen ein Jahr vor der fatalen Polizeischießerei auf einen schwarzen Jugendlichen in der Nähe von Ferguson, Missouri. Daje kämpft für ihre Zukunft, denn sie wurde in eine alternative High-School versetzt und muss sich durch ein an den sozialen Rand gedrängtes Wohnviertel, die voreingenommene Strafverfolgung der Polizei und wirtschaftlichen Ruin durchschlagen; Verhältnisse, die bei vielen schwarzen Jugendlichen zum Scheitern führen. Nachdem Daje von ihrer öffentlichen High-School verwiesen wurde, wird sie von einem Jugendrichter in eine vom Gericht überwachte Schule gesandt – ihre letzte Chance auf ein Diplom. Wir sehen Daje über zwei Jahre dabei zu, wie sie damit kämpft, den Fokus in der Schule nicht zu verlieren, wie sie an Beerdigungen von Freunden, die auf den Straßen umgebracht wurden, teilnimmt, ich in ihren Mitschüler Antonio verliebt, und blicken auf die turbulente aber liebevolle Beziehung zu ihrer Mutter. Während Antonio nur vier Meilen von ihrem zu Hause in das Strafjustizsystem gerät und die Ereignisse in Ferguson die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, erfährt Daje, dass sie schwanger ist. Sie muss sich nun mit der harten Realität auseinandersetzen, dass sie einen kleinen schwarzen Jungen groß ziehen muss.

For Ahkeem nutzt eindringliche cineastische Szenen, um den Kampf einer jungen Frau zu verdeutlichen, die ein besseres Leben für sich und ihren neugeborenen Sohn erschaffen möchte und beleuchtet gleichzeitig das komplexe Netz zwischen Jugendgericht, Ausbildung und Hautfarbe im heutigen Amerika.