33. CHRISTOPHER STREET DAY, PM zur 1. Pressekonferenz
Unter dem Motto „ Fairplay für Vielfalt“ startet am 25. Juni 2011 um 12:30 Uhr die Parade zum 33. Berliner Christopher Street Day. Vom Kranzlereck zieht die Demo über den Tauentzien, Nollendorfplatz, Einemstrasse und Großer Stern zum Brandenburger Tor. Wieder werden mehr als eine halbe Millionen Menschen die CSD PARADE begleiten und zu einem der schönsten Events der Stadt machen.
CSD MOTTO: Fairplay für Vielfalt
Im Sport wie im Leben sind Fairplay und Respekt unverzichtbare Grundlagen für das Zusammenspiel unterschiedlicher Gruppen. Unter dem Motto „Fairplay für Vielfalt“ wird die Akzeptanz und Förderung der sexuellen Vielfalt nicht nur im Sport gefordert. Niemand soll seine sexuelle Identität verleugnen müssen, weder im Sportverein noch in der Gesellschaft im Allgemeinen. Dennoch ist Homophobie gerade auch im Sport noch weit verbreitet. Einen Tag nach dem CSD Berlin beginnt die Frauenfußball-WM, doch die zeitliche Nähe kann nicht verbergen, dass auch im Frauenfußball Homophobie weit verbreitet ist. Der Deutsche Fußballbund (DFB) versucht inzwischen maßgeblich zu einer Normalisierung des Tabu-Themas beizutragen. Theo Zwanziger setzt sich als erster DFB-Präsident aktiv für einen offenen Umgang mit schwulen und lesbischen SportlerInnen ein. So ernsthaft wie sich der DFB um das Problem kümmert, so verharmlosend geht der Fußball-Weltverband FIFA mit dem Thema um. Anders als beim DFB gibt es keine Programme, Initiativen oder Aktionen um Homophobie zu bekämpfen. Es bleibt noch viel zu tun um sexuelle Vielfalt zu etablieren.
PRIDE FESTIVAL
Bereits einen Monat vor dem CSD, ab 28. Mai 2011, beginnt das BERLIN PRIDE FESTIVAL, das kulturelle und politische Rahmenprogramm rund um den CSD. Ziel des Festivals ist es, der queeren Kultur und Politik mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Über 300 hochwertige Veranstaltungen bestehend aus Theater-, Show- und Comedyabenden, Ausstellungen, Vorträgen, Filmen, Konzerten und natürlich Sport unterstützen dieses Anliegen und bieten Abwechslung und Unterhaltung für jeden Geschmack.
Erstmalig wird die „MILK Messe“, Europas erste Karrieremesse für Schwule, Lesben und Heteros, in Berlin stattfinden und am 28. Mai die Pride Saison eröffnen. Bei den Respect Gaymes heißt es hingegen nun schon zum 6. Mal „Zeig Respekt für Schwule und Lesben!“. Quatsch Comedy Club, FriedrichstadtPalast und Bar jeder Vernunft präsentieren ihre beliebten Shows – nicht zu vergessen Edith Schröder, die im BKA Theater mit „Made in Neukölln“ zu sehen ist und eine etwas andere Stadtrundfahrt anbietet. Die Gay Night at the Zoo zieht in jedem Jahr hunderte queere Swingbegeisterte in den Zoo und
auch die Propaganda Party im Goya, das SO36, Gaybeach, Girltoxic und das GMF und viele andere Clubs Berlins haben sich zum PRIDE FESTIVAL Leckerbissen ins Haus geholt. Im traditionsreichen Filmtheater „Die Kurbel“ gibt es wieder „Sechs Richtige“: Sechs ausgewählte Filme werden in sechs Nächten gezeigt. Ebenfalls zum sechsten Mal kommt XPOSED nach Berlin und wird das Publikum wieder mit Internationalen queeren ausländischen Kurzfilmen begeistern. Kunstfans kommen in vielen Galerien Berlins auf ihre Kosten. Von Malerei über Konzeptkunst, Fotografie und Video reicht das Spektrum, dabei sind die Inhalte nicht immer so stark an das diesjährige Motto angelehnt wie beim Schwulen Museum, welches „Künstlerische Einwürfe zur Frauenfußball WM 2011“ zeigen wird.
Mit der kostenlosen Pride Berlin Card können alle an das Pride Festival angegliederten Veranstaltungen noch günstiger besucht werden.
1. Berliner CSD GALA
Es wurde Zeit, dass Berlin seine CSD Gala erhält. Am 17. Juni 2011 ab 19.30 Uhr lassen der CSD e.V. und der FriedrichstadtPalast die größte Theaterbühne der Welt in allen Farben des Regenbogens erstrahlen und laden zur glamourösen Gala. Unter dem Motto „CSD meets Yma“ werden neben den Highlights der Show Yma Gabi Decker, 2Men, Volkan (Orange Blue), und Cassandra Steen das Publikum begeistern. Der Leiter und Moderator des Aktuellen Sportstudios (ZDF), Wolf-Dieter Poschmann, moderiert eine kurze Talkrunde zum diesjährigen Motto des CSD “Fairplay für Vielfalt". Seine Gäste, unter anderem die ehemalige Profi-Fußballerin Tanja Walther-Ahrens, die Degen-Europameisterin Imke Duplitzer und der Sportjournalist Ronny Blaschke beleuchten in kurzen Statements das Thema Homophobie im Leistungssport. Als Gäste zur Gala haben bereits u.a. Rosa von Praunheim, Wolfgang Kohlhaase, Eva Habermann, Jenny Elvers-Elbertzhagen, Ingo Appelt und Romy Haag zugesagt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.csd-berlin.de.