Familiale Nominierungen


20. Juli 2016: Wer gewinnt die Familiale 2016? – Fünf von 106 Beiträgen zum Filmwettbewerb der Lebenshilfe sind im Finale

Berlinale? Ist längst vorbei. Bei der Familiale dagegen wird es jetzt aufregend, denn: Die fünf Filme für die Endrunde stehen fest!

Unter dem Motto „Drehen Sie Ihr eigenes Ding“ hatte die Bundesvereinigung Lebenshilfe seit dem Februar 2016 zur Teilnahme an ihrem Amateur-Kurzfilmwettbewerb über Familie und Inklusion aufgerufen. Familien und Kollegenteams, Menschen mit und ohne Behinderung, Wohn- und Freizeitgruppen, Schüler und Vereine beteiligten sich in großer Zahl: Zum Abschluss der Wettbewerbsfrist am 31. Mai zählten die Veranstalter 106 eingereichte Filmbeiträge. „Wir sind begeistert, wie viele Menschen mitgemacht haben“, so Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, „und wie vielfältig und unterschiedlich ihre Filme sind. Jeder befasst sich auf ganz eigene Weise mit den ‚großen‘ Themen Familie und Inklusion: Diese individuellen Perspektiven hervorzulocken und sichtbar zu machen – genau darauf kam es uns mit der Familiale an!“

Die Wettbewerbs-Jury ist mit der Schauspielerin und Drehbuchautorin Anna Brüggemann, dem Kameramann und Regisseur Michael Hammon, dem Drehbuchautor und Regisseur Jan Schomburg, dem Schauspieler und Synchronsprecher Sebastian Urbanski sowie dem Moderator, Redakteur und Cutter Volker Westermann prominent besetzt. Ihre Aufgabe war, fünf Anwärter auf den Sieg im Familiale-Wettbewerb auszuwählen. Nicht leicht – doch ihre Entscheidung über die finale Runde ist nun gefallen.

Nominiert sind:
• Mord im Miltenberger Schwarzviertel: Kriminalfilm mit Lokalkolorit, gedreht von einem inklusiven Team der Lebenshilfe im Landkreis Miltenberg
• Eine Geschichte vom Leben: Portrait eines besonderen Bruders, gedreht von Christina Trauth aus Kaiserslautern
• Flash, die Supermaus: Animationsfilm in Stop-Motion-Technik, erstellt vom Atelierhaus-Filmteam der Lebenshilfe Leer
• Mia san Mia – einmal anders: Dokumentation der Mehrgenerationen-WG München-Riem des Vereins Gemeinsam Leben Lernen
• Olli dreht sein Ding: Experimenteller Spielfilm, gedreht von einem inklusiven Team der Lebenshilfe Main-Taunus

Die Macherinnen und Macher dieser fünf Filme haben schon jetzt etwas gewonnen: je Team 500 Euro – vor allem aber eine Reise nach Berlin, wo am 15. September 2016 die Abschluss-Gala der Familiale im KOSMOS stattfinden wird. Dort werden die nominierten Filme der Öffentlichkeit präsentiert und dort wird auch verkündet, wer von ihnen schließlich den Sieg davonträgt. Dieser ist mit noch einmal 1000 Euro und mit einer Familiale-Trophäe dotiert.

Wer gewinnt die Familiale 2016? Fünf Teams fiebern dem Gala-Abend entgegen.

Wenn Sie Ihre Leser, Hörer und Zuschauer mitfiebern lassen möchten:
Über www.lebenshilfe-familiale.de erhalten Sie Material für Ihre Berichterstattung: Fotos und Infos über die fünf nominierten Filme, die Vermittlung von Interviews mit den Film-Teams – und viele Details zur Familiale.

Die Familiale wird von der BARMER GEK und von Aktion Mensch finanziell gefördert.
Schirmherrin der Familiale ist die Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin Esther Schweins.
Viele Berufsverbände der Filmbranche, ehrenamtlich engagierte Filmprofis sowie die AG Kino Gilde Deutscher Filmkunsttheater und diverse Programmkinos in Deutschland haben die Familiale auf vielfältige Weise unterstützt.

Über die Lebenshilfe:
509 Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe mit rund 130.000 Mitgliedern sind Träger oder Mitträger von 4200 Diensten, Einrichtungen und Angeboten für Menschen mit geistiger Behinderung. In Frühförderstellen, (meist integrativen) Kindergärten und Krippen, Schulen und Tagesförderstätten, Werkstätten, Fortbildungs- und Beratungsstellen, Sport-, Spiel- und Freizeitprojekten, Wohnstätten und Wohngruppen sowie Familienentlastenden Diensten werden zirka 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert, betreut und begleitet.
Rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe sind mit diesen Aufgaben betraut. Angehörige von Menschen mit Behinderung können sich in Elterngruppen austauschen, behinderte Menschen selbst arbeiten immer stärker in den Vorständen und anderen Gremien der Lebenshilfe mit. Die 16 Landesverbände der Lebenshilfe und die Bundesvereinigung Lebenshilfe sind in der Beratung, Fortbildung und Konzeptentwicklung tätig und vertreten die Interessen behinderter Menschen und ihrer Familien gegenüber den Ländern bzw. der Bundespolitik. www.lebenshilfe.de