ALMOST HEAVEN: Über das Erwachsenwerden und die Angst vor Gespenstern


20. Januar 2017: Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale

ALMOST HEAVEN (Großbritannien, 2017) ist ein sanftes dokumentarisches Porträt eines jungen Mädchens auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben. Der Debütlangfilm der britischen Regisseurin Carol Salter feiert seine Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale in der Sektion Generation 14plus. Die Berlinale lädt zu einer vorgezogenen Pressevorführung ein, auf die wir gerne hinweisen möchten.

Pressevorführung der Sektion Generation der Berlinale 2017
27.
Januar 2017, 11:45 Uhr, Cinemaxx 6 am Potsdamer Platz

Zugang zur Pressevorführung erhalten Sie ausschließlich mit Ihrem Berlinale Akkreditierungsnachweis.

Regie: Carol Salter
Großbritannien, 2017, 75 Minuten

Der Film
Ying Ling fürchtet sich im Dunkeln und hat Angst vor Gespenstern. Dennoch beginnt sie weit weg von zu Hause eine Ausbildung als Leichenbestatterin in Chinas größtem Bestattungsunternehmen. Die charmante, freche und quirlige Ying Ling verbringt 24 Stunden mit ihren Lehrlingskollegen. Sie leben zusammen in einer WG und arbeiten ohne Tageslicht in den Kellerräumen der Firma. Sie lernen die Anwendung von Schönheits- und Massagetechniken bei den Toten und sprechen sanft zu ihnen, während die Hinterbliebenen zuschauen und sich verabschieden. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft zwischen Ying Ling und ihrem Kollegen Jin Hau. Sie teilen die ungewöhnliche und teilweise befremdliche Arbeit mit den Toten und verbringen ihre Freizeit miteinander. Sie gehen gemeinsam ins Shoppingcenter, besuchen Fast-Food Restaurants, necken sich gegenseitig und haben viel Spaß zusammen – eine willkommene Ablenkung von der harten Arbeit im Bestattungsunternehmen. Aber als Jin Hau plötzlich das Unternehmen verlässt, bleibt Ying Lin zurück und muss die derbe Realität dieses Jobs von nun an allein bewältigen.

ALMOST HEAVEN reflektiert den Tod und die Zerbrechlichkeit des Lebens, weist aber auch darauf hin, was es bedeutet, jung und lebendig zu sein; eine zarte Annäherung an die erste Liebe, Freundschaft und den liebevollen Umgang mit den Toten.

Die Regisseurin
Carol Salter ist eine preisgekrönte Regisseurin und Cutterin, die sich auf intime dokumentarische Porträts von außergewöhnlichen Menschen anderer Kulturen spezialisiert hat. Ihre Filme, wie u.a. die mittellange Dokumentation Mayomi (2008) und der dokumentarische Kurzfilm Unearthing the Pen (2011) wurden auf vielen internationalen Filmfestivals präsentiert und gewannen weltweit mehrere Preise.

Die Regisseurin steht während der Berlinale für Interviews zur Verfügung.

ALMOST HEAVEN ist eine RockSalt Films Produktion in Zusammenarbeit mit Postcode Films.