Der Verband Deutscher Drehbuchautoren wird 30


29. November 2016: Wir erzählen Film.
Unvermindert aktiv für die Rechte der Autorinnen und Autoren: Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) wird 30.

Am 16. Dezember 2016 feiert der Verband Deutscher Drehbuchautoren sein dreißigjähriges Jubiläum.

„Wir erzählen Film.“ heißt im Jubiläumsjahr der neue Slogan des VDD. Denn die erzählerische Qualität, das Werk von Autorinnen und Autoren, ist das wichtigste Merkmal erfolgreicher Serien, Fernseh-  und Kinofilme. Der VDD setzt sich daher seit Jahrzehnten dafür ein, dass die Arbeit von Drehbuchautoren in den Mittelpunkt der Stoffentwicklung und der öffentlichen Wahrnehmung rückt.

„Autoren sind professionelle Verbesserer“, so Sebastian Andrae, geschäftsführender Vorstand, „und diese künstlerische Fähigkeit nutzen wir auch politisch. In immer neuen Fassungen Ideen, Charaktere, Dialoge noch origineller, noch eingängiger zu gestalten, das schult auch den Blick auf Gesetzesvorhaben und die Arbeitsbedingungen jener Erzähler, die unsere Filmwelt dringend braucht.“

Und so setzen sich Autoren aktiv für Autoren ein: Schon 1986 begann die Arbeit der Arbeits-gemeinschaft der Drehbuchautoren e.V. (AGD), aus welcher der VDD hervorging, mit einem Erfolg:  Die geplante ersatzlose Streichung der Drehbuchförderung aus dem Filmförderungsgesetzes (FFG) wurde durch den Zusammenschluss der AutorInnen nicht nur verhindert – Drehbuchförderung ist seither ein zentrales Thema der Filmpolitik im Bund und in den Ländern.

Seit dem ersten gemeinsamen Aufbegehren haben die Autoren viel erreicht. Der VDD hat sich als kompetenter Ansprechpartner für Politik und Branche etabliert und ist in den wichtigen Gremien der Filmförderung und Medienpolitik vertreten. Ehrenamtliche Vorstände und Geschäftsführer Jan Herchenröder verhandeln zudem die Honorarrahmen mit Sendern und Produzenten und setzen sich für die öffentliche Anerkennung derjenigen ein, die mit ihren Geschichten ein Millionenpublikum zu fesseln vermögen, aber immer noch allzu oft im Schatten stehen.

Als Herausforderungen der Zukunft nennt Andrae eine Verbesserung der Drehbuchförderung – wie sie in der jüngsten FFG-Novelle zu gelingen scheint -, ein immer noch unzureichendes Urhebervertragsrecht, sowie die Durchsetzung zukunftsfähiger Vergütungsstrukturen in einem sich rasend wandelnden Medienumfeld: „Am Happy End arbeiten wir noch.“

Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (Kurzdarstellung)
Der VDD vertritt die Interessen der Drehbuchautoren gegenüber den Sendern, der Filmförderung, der Öffentlichkeit sowie der Politik – national wie international. Der VDD setzt sich für ein reformiertes Urheberrecht ein, arbeitet mit an der FFG-Novellierung, fördert in Diskussion mit den Sendern die Stoffentwicklung hin zu innovativen Formaten und verhandelt gemeinsame Vergütungsregeln mit den Verwertern. Kostenlose Rechtsberatung, Honorarermittlung und ein breites Netzwerk in der Branche sind weitere Vorteile, von denen Mitglieder, aber auch Sender, Produzenten und Politiker profitieren.

Weitere Informationen zum Verband und viele relevante News erhalten sie auf der Website, auf der Facebookseite oder durch die Tweets des VDD.
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